Versorgung von psychischen Erkrankungen „durchwachsen“


Das resümiert der Krankenhaus-Report 2011 der Barmer-GEK. Psychisch Kranke haben die Herz-Kreislauf-Krankheiten bei der Häufigkeit der stationären Behandlungen überholt. Allerdings werden über 2/3 der Patienten mit psychischen Krankheiten in den nächsten 2 Jahren erneut stationär behandelt, jeder fünfte schon in den ersten 3 Monaten.

Nach dem stationären Aufenthalt warten 6 von 10 Patienten länger als 1 Monat auf eine ambulante Weiterbehandlung durch Psychotherapie, jeder fünfte wartet länger als 3 Monate.

1 Jahr nach dem stationären Aufenthalt wegen Depressionen fühlen sich zwar etwa 2/3 der Patienten besser, die Depressivität ist aber in über der Hälfte der Fälle nicht wesentlich gebessert.

Als Konsequenz aus dem Report und aufgrund von Versorgungs-Studien sowie Modellprojekten setzt sich die Barmer-GEK für einen sektorenübergreifenden Versorgungs-Antrag ein, vor allem für den Ausbau der Instituts-Ambulanzen.

Bericht und Presseunterlagen sind zu erhalten unter www.barmer-gek.de/presse

jkoepchen, 01.08.2011



stellt Prof. Peter Henningsen aus München fest. Er ist dort Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar.

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Das resümiert der Krankenhaus-Report 2011 der Barmer-GEK.

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